Friedenskundgebung an unserem Gymnasium

Text: Lara-Joy Bluhm (9A), Malte Piper (10A), Lilly Schönau (9D)
Redakteur*innen bei „Donner- weil es den Blitz ja schon gibt“                    
Fotos: Malte Piper (10A), Lara-Joy Bluhm (9A)
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Die Schüler*innen versammelten sich alle auf dem Dach der Mensa

Am 09.03 2022, von 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr fanden sich ungefähr 700 Schüler*innen unserer Schule auf dem Dach der Mensa zusammen, um Solidarität gegenüber der Ukraine zu zeigen. Außerdem hörten wir einige Reden, wie z.B. von Herrn Benedict, Herrn Racky, aber auch von Kerstin Kassner. Zum Ende bildeten wir dann die ukrainische Flagge, um ein Zeichen zu setzen.

Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Kerstin Kassner (Die LINKE) wandte sich an uns mit den Worten, dass wir uns wieder in einer Kriegssituation befinden und nicht nur zugucken sollen. Sie freute sich, bei uns gewesen zu sein und fand es eine schöne Aktion, dass wir als Zeichen unserer Unterstützung die Flagge nachstellen. Frau Kassner hofft auch, dass wir diese Unterstützung zeigen, wenn Geflüchtete aus der Ukraine nach Deutschland kommen.
Auch die zu uns geschaltete Claudia Müller (Bündnis 90/ Die Grünen) meinte nochmals, dass wir uns in einer Kriegssituation befinden und dass es fatal ist wie es zu diesem Krieg gekommen ist. Dazu entschuldigte sie sich oft, dass sie an diesem Tag nicht live dabei sein konnte und ruft dazu auf, dass wir helfen sollen.
Unser Lehrer Herr Benedict berührte uns mit seiner sehr emotionalen Rede. Er hat selbst eine schlimme Verbindung zu den Geschehnissen. Auch Herr Racky teilte uns einige Worte mit und betonte nochmal, dass wir als Jugendliche etwas tun müssen. Unser Jahrgang muss zeigen, dass wir etwas ändern wollen. Nach den Reden und ein paar Worten des Schülersprechers Fabian stellten wir uns alle zur ukrainischen Flagge zusammen

Wir befragten auch einige Schüler*innen zu folgenden Themen:
Ist der Ukraine- Russland Konflikt ein relevantes Thema für dich? Und inwiefern?
Bist du über den Konflikt informiert, wenn ja über welche Seiten informierst du dich?
Was hältst du von den Maßnahmen (Sanktionen) gegen Russland?
Wie hoffst du endet dieser Konflikt?

In einer Frage waren sich alle Befragten einig, und zwar über welche Seite sie sich informieren. Jede/r Schüler*in informiert sich über die Nachrichtenportale wie beispielsweise ARD, die Tagesschau, aber auch RTL und Social Media war dabei. 

„[…] Ich habe eine Bekannte und ich finde, dass schon ziemlich schlimm. Ich finde es richtig, aber kenne mich da jetzt nicht so aus. Aber solange gute Maßnahmen gefasst werden und diese helfen […]. Ich hoffe das Putin einsieht, dass unschuldige Menschen getötet werden, er sein Militär zurückziehen soll und wieder zur Vernunft kommt.“

Leni Wessel, 7F

„Es interessiert uns schon, weil Menschen so nah in Gefahr sind und es auch uns betreffen könnte. Also, wir hoffen das Putin einsieht, dass es nicht so weitergehen kann und das durch die ganzen Sanktionen der Konflikt gestoppt wird. Frieden und dass die Menschen ansatzweise ihr Heim zurückgewinnen und sich in ihrem Land wieder wohl und zuhause fühlen.“

Schülerinnen der 9E

Zeit alle betrifft. Selbst wenn Putin auch nach Deutschland einmarschieren wird, was nicht zu 100% feststeht, aber natürlich denken wir alle an die Menschen die dort zurzeit leben, leiden und unter anderem ihre Familien verlieren. […] Damit kennen wir uns nicht so mit aus. Wir hoffen, dass die Leute wieder normal leben können und Putin vor das Kriegsgericht geführt wird, was jedoch unwahrscheinlich ist, da er eine so große Macht besitzt. Es kann ja nicht sein, dass er in diesen modernen Zeiten an geschichtlichen, historischen Ereignissen, wie damals mit der Sowjetunion, aufgreifen wird und diesen Krieg starten möchte bzw. gestartet hat […]. Naja auf jeden Fall, ich möchte gerne Schauspieler werden, da ist das internationale Verhalten in den Ländern schon wichtig. Und wenn es jetzt zu einem Krieg geführt wird und ich dadurch mein Traum nicht verwirklichen kann, ist das halt misslich und auch für andere Leute.“

Cedric Quade und Hauke Emil Metzner, 11D

In Gedenken an Opfer des Konflikts hielten wir eine Schweigeminute. Und auch in Zukunft wollen wir alle Menschen, die in unserem Land Zuflucht suchen, herzlich begrüßen.
Für uns waren die Interviews eine interessante Erfahrung, da wir manche Meinungen und Gefühle der verschiedenen Klassenstufen einfangen konnten. Und hiermit hoffen wir, dass euch dieser Beitrag geholfen hat diese Situation näher zu bringen.

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