Demonstration für die Solidarität in Bergen auf Rügen

Text: Clara Dittert (10C) Ivo Storbeck (10C) Keoki Wellßow (10D)
Redakteur*innen bei „Donner- weil es den Blitz ja schon gibt“                    
Fotos: Clara Dittert (10C)
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Am Donnerstag, den 03.03.2022, fand auf dem Bergener Marktplatz eine Demonstration gegen den Ukraine-Konflikt statt. Bei dieser Demonstration waren verschiedene Redner*innen anwesend, die eigene Erfahrungen und Meinungen vertreten.

Organisiert wurde diese Kundgebung von Lebenswertes Rügen, Rügener Friedensbündnis, Vertreter*innen der Evangelischen Kirchen Rügens, der Ernst-Moritz-Arndt -Gesellschaft, Malte Paschirbe (Organisationsleiter von Fridays for Future) und Lebensgut Frankentahl e.V.. Vor den 200 Menschen auf dem Marktplatz wurden verschiedene Reden gehalten. Unter anderem von Malte Paschirbe, welcher eher ein Augenmerk auf die Abhängigkeit des Öls legte, da Deutschland durch den Kauf des Öls den Krieg in der Ukraine teilweise finanziert. Stefanie Dobelstein von Lebenswertes Rügen ist Grundschullehrerin und erzählte aus der Sicht eines Kindes, das die Handlungen der Erwachsenen nicht für richtig hält, da sie für die Schäden des Krieges verantwortlich sind.

Redner*innen vor Menschenmengen

Die Vertreterin der Evangelischen Kirchen auf Rügen erzählte, dass morgens in der Kirche die selbstgebastelte Friedensflagge von einer anonymen Person durch das Bild eines Opfers aus der Ukraine mit der Bildunterschrift „Warum hilft Gott uns jetzt nicht“ ersetzt wurde.

Musikant*innen auf der Demonstration

Außerdem wurde auch zu Spenden aufgerufen. Die 24 vollgeladen Kraftfahrzeuge, befüllt mit Verbandsmaterial, Konserven, ausgedienten Feuerwehrhelmen, Nahrungsmitteln, Kleidung und ähnlichem, fuhren in Richtung der ukrainischen Grenze, um den Menschen dort die Spenden zu übergeben Auf dem Rückweg nahmen sie noch einige Flüchtlinge mit nach Deutschland.

Ivo und Clara, die auch zu der Demonstration in Bergen gegangen sind, fanden die Reden auf der Demonstration sehr gelungen. Sie waren im Namen von Fridays for Future da, weil sie selbst in der Organisationsgruppe tätig sind. Auf der Demo hat man den Zusammenhalt der Menschen gespürt, da alle gemeinsam gesungen haben und die Lieder von Musikant*innen begleitet wurden.

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